Beim letzten Sommergespräch im Sprechzimmer 23 hat Bundeskanzler Karl Nehammer in Wahlkampf-Rhetorik die Regierungsarbeit von Schwarz-Grün verteidigt. Von Susanne Schnabl darauf angesprochen, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung das tägliche Leben nicht mehr leisten kann, entgegnete er bloß, dass die Bundesregierung alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die Inflation zu bekämpfen. Steigende Mieten, explodierende Energiekosten und davongaloppierende Lebensmittelpreise dürften dem Bundeskanzler völlig entgangen sein. Dass Länder, wie die Schweiz oder Spanien, ihre Inflation auf ca. 2% senken konnten, hat der Bundeskanzler damit erklärt, dass die genannten Staaten einen höheren Kaufkraftverlust ertragen müssen. Es drängt sich die Frage auf, ob ein zweijähriger Lehrgang (Politische Kommunikation) in Krems tatsächlich ausreichend ist, um Österreich aus multiplen Krisen zu führen. Die Antwort folgt 2024 durch den Wähler.
Lukas Zierhut, Wien
Erschienen am Mi, 6.9.2023
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