Wenn ich an meine Dienstzeit als junger Zollwachebeamter in den Jahren vor dem EU-Beitritt Österreichs zurückdenke, wo die Pensionsabgänge beim Zoll nicht mehr nachbesetzt wurden und daher monatliche Überstundenleistungen der Beamten bei großen Grenzübergängen über Jahre hinweg von monatlich zwischen 70 und 100 Überstunden, zum Teil im Freien bei jeder Witterung und Temperaturen über 20 Grad minus sowie zur Nachtzeit und an Sonn- und Feiertagen, natürlich bei entsprechender Bezahlung, zur Normalität zählten, so kostet mich die Forderung nach einer 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich nur ein müdes Lächeln. Und niemand jammerte oder erkrankte damals an „Burn-out“. Damals war die Zeit eine andere, und man sah sich dem Arbeitgeber gegenüber noch mehr zu Loyalität verpflichtet sowie mit seinem Arbeitsplatz verbunden. Und in machen Betrieben mit Schicht- und Wechseldiensten herrschen auch immer noch ähnliche Arbeitsbedingungen. Heute lautet die Devise: „Viel Freizeit bei hohem Lohn.“ Wie lange es mit einer derartigen Einstellung gut gehen kann, wird die Zukunft zeigen.
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