Kurzgeschichten sind bekanntlich eine interessante literarische Form, aber handelt es sich um Geschichten über Sebastian Kurz, bekommt das Ganze einen etwas bitteren Beigeschmack. Früher hat er, Sebastian Kurz, mit seinen politischen Gegenspielern kurzen Prozess gemacht, jetzt, so scheint’s, wird ihm der Prozess gemacht. Aber ich glaube nicht, dass er kurz wird. Immerhin beschäftigt er Anwälte, die, so wie er, beteuern, Herr Kurz habe vor dem U-Ausschuss niemals wissentlich gelogen. Wenn das wirklich wahr ist, dann hatten wir einen Kanzler, der gelogen hat, ohne es zu bemerken, also einen notorischen Lügner gewissermaßen. Ich weiß schon, dass jetzt die kurioserweise immer noch vorhandenen Kurz-Fans wieder von Hetze und Vorverurteilung reden und das wahrscheinlich auch noch dann, wenn er vielleicht einmal im Häfn sitzt, weil ja dort ihr Messias nie und nimmer hingehört. Aber letzten Endes ist es so, dass ein Mensch, und wenn er noch so viel politisches Talent haben mag, nicht ganz ohne Moral auskommen kann. Und es ist halt unmoralisch, wenn man sich mit Steuergeld hochhieven lässt in ein Amt, das in seinen Ansprüchen doch um eine Nummer zu groß ist. Der Kurz-Auftritt hat uns viel Geld und politische Reputation im Ausland gekostet. Darum ist ein Kurz-Prozess – auch für die ÖVP – eine Art Schlussstrich, und es können wieder neue Seiten aufgeschlagen werden – ohne Kurzgeschichten.
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