Immer mehr europäische Staaten beweisen, dass man sich mindestens Schritt für Schritt aus der russischen Gasgeiselhaft befreien kann. Ein paar Länder beweisen auch, dass es schneller geht, als man denkt, wenn man nur will. Auch Österreich hat vorübergehend die Tendenz an den Tag gelegt, dass es machbar ist. Aus heutiger Sicht war das mal wieder nur eine Blendgranate und Mogelpackung. Mittlerweile beziehen wir wieder rund 80 Prozent russisches Gas. Zwangsläufig fragen sich Bürger wie ich, was da wohl dahinter steckt. Es ist wohl auch ein unübersehbarer Kniefall vor der OMV, der schon 2018 vertragstechnisch auf den Weg gebracht wurde. Es ist aber auch unübersehbar der nächste schamlose Anbiederungsversuch der ÖVP in Richtung FPÖ. Lieber als Zweiter an der Macht, als gar nicht an der Macht. Wie situationselastisch und pragmatisch doch Politiker plötzlich sein können, wenn es um die Macht und den Futtertrog geht, ist schon erstaunlich und erschreckend zugleich. Das haben übrigens schon alle Parteien, die auf Landes- und/oder Bundesebene regiert haben, zigfach bewiesen. Man kann keiner Partei mehr vertrauen. Das ist ja unser Dilemma!
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Do, 13.4.2023
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