Die größten Unfälle auf dem Kernenergiesektor waren eindeutig die beiden Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima! Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 – also vor 37 Jahren – in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Lange Zeit wurde von der damaligen UdSSR-Regierung in der heutigen Ukraine das Ausmaß der Katastrophe geheim gehalten. Der Ukrainekrieg hat das Vergessen erleichtert, obwohl man heute noch im gesamten Raum an den Folgen der Katastrophe leidet. Am 11. März 2011 – also erst vor 12 Jahren – kam es in Japan nach einem Erdbeben der Stärke 9 und einem anschließenden Tsunami zu Ausfällen des Kühlsystems im Atomkraftwerk Fukushima I und in der Folge zu einer teilweisen Kernschmelze in sechs Reaktorblöcken, dabei wurden erhebliche Mengen Radioaktivität freigesetzt. Das wahre Ausmaß wurde von den Betreibern lange Zeit heruntergespielt. Verseuchtes Wasser ist aber durch die Rotation der Erde weit in den Norden, und zwar in den Nordpazifik bis vor Alaska sowie bis zum Beringmeer gelangt. Nach all der Tragik, die diese Atomkatastrophen mit sich gebracht haben, könnte man meinen, dass diese Zerstörung ein Umdenken bringen würde. Aber ein derartiges Umdenken hat leider keine Lobbyisten! Gegen all die frommen Wünsche arbeiten in jüngster Zeit vorwiegend jene Politiker, die indirekt den AKW-Lobbyisten in die Hände spielen, weil sie die schmutzige (fossile) Energie verbieten. Durch die Reduzierung der fossilen Brennstoffe und Energieträger aus Umweltschutzgründen, also durch eine „überhastete“ Umstellung von Benzin- und Dieselfahrzeugen auf Elektro-Autos nehmen die Befürworter der Atomkraftwerke es zum Anlass, die nukleare Energieproduktion noch mehr zu forcieren, obwohl die Endlagerung der Brennstäbe und natürlich auch der ausgedienten Batterien von E-Autos nach wie vor ungeklärt ist. Auch die Gewinnung der „seltenen Erden“ für die Batterie-Erzeugung schafft menschliches Leid und umfangreiche Abhängigkeiten! Die Realität ist also ganz anders, und die Welt dreht sich nicht nach unseren frommen (grünen) Wünschen. In vielen Ländern sind derzeit neben dem Ausbau von Atomkraftwerken Tausende neue Kohlekraftwerke in Bau und weltweit noch weitere tausend geplant. Wohlgemerkt, das sind neue Kohlekraftwerke, die da gebaut und wahrscheinlich dann viele Jahrzehnte in Betrieb sein werden! Ob da unsere CO2-Steuer das Weltklima retten wird?
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