Als der damalige Bundeskanzler Kern vor knapp fünf Jahren über Nacht alles hinwarf und den einsamen Entschluss fasste, seine politische Karriere in der Europäischen Union fortzusetzen, scheuten die führenden Sozialdemokraten die Verantwortung, hängten sich an den Rockzipfel von Pamela Rendi-Wagner und schubsten sie nach vorne. Aber wie die sogenannten Trümmerfrauen nach Ende des Zweiten Weltkrieges musste auch sie zuerst den Schutt wegräumen, um Aufbauarbeit leisten zu können. Doch die mit der Zeit wachsenden ständigen – nicht nur aus dem Burgenland kommenden – Querschüsse aus den eigenen Reihen schwächten nicht nur die Parteivorsitzende, sie schadeten auch massiv der Sozialdemokratischen Partei, was sich zuletzt bei den Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten widerspiegelte. Nun sollen eine Mitgliederbefragung und ein Sonderparteitag die Führungsfrage endgültig klären. Wie das enden wird, wissen derzeit nicht einmal die Meinungsforscher. Denn nicht nur vor Gericht und auf Hoher See ist man in Gottes Hand, sondern auch beim Parteitag, wie man bisweilen feststellen konnte.
Werner Pfeffer, Traun
Erschienen am Di, 28.3.2023
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