Steuern und Abgaben haben leider in der Regel die Eigenschaft, „nach Bedarf“ teurer (selten billiger) zu werden. Das war bei der GIS so und wird wohl auch bei der Haushaltsabgabe so sein. Wie rasch der Bedarf steigt, wird wohl – wie auch die Qualität der Sendungen – von den maßgebenden ORF-Gremien und dem politischen Einfluss abhängig sein. Dass die Mehrheit der Österreicher eine Finanzierung aus dem staatlichen Budget will, ist wohl nicht der Rede wert. Erst wenn der Staat die volle direkte Verantwortung für die Finanzierung übernimmt, wird er durch noch einzuführende wirksame Kontrollen und Weisungen die Ausgaben des ORF rechtzeitig (!) eingrenzen und drohende Defizite verhindern (können).
Dr. Karl Hunna, Wien
Erschienen am Mo, 27.3.2023
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