Anlässlich ihrer Angelobung zur Landeshauptfrau von Niederösterreich musste sich Mikl-Leitner allen Ernstes vor Bundespräsident Van der Bellen rechtfertigen, weshalb sie mit der FPÖ, immerhin die Partei mit den zweitmeisten Wählerstimmen, und nicht mit der SPÖ ein Arbeitsabkommen geschlossen hat. Die Abneigung von VdB, der als „unabhängiger“ Kandidat zu den letzten beiden Bundespräsidentschaftswahlen angetreten war, gegenüber den Freiheitlichen ist wohl hinlänglich bekannt und wurde durch ihn wiederholt und mehrmals zum Ausdruck gebracht. Im Rahmen des eingangs erwähnten Festaktes gelang es ihm jedoch, seine Animosität gegenüber der FPÖ in einer nicht nachvollziehbaren Art und Weise nochmals zu steigern. Er erinnerte an die Gräueltaten des Nationalsozialismus und forderte Frau Mikl-Leitner auf, dafür zu sorgen, dass sich diese unter keinen Umständen wiederholen dürften. Auch er selbst werde sein besonderes Augenmerk darauf richten. Direkter und unverblümter hat bisher nur ein Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde die FPÖ mit den grausamsten Verbrechen in unserer Geschichte in Verbindung gebracht, indem er den Großteil ihrer niederösterreichischen Politiker als Kellernazis bezeichnete.
Herwig Sembol, St. Georgen an der Gusen
Erschienen am Mo, 27.3.2023
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