Die Führungsdiskussion in der SPÖ ist wieder aufgekommen. Diesmal war es nicht Hans Peter Doskozil, der Öl ins Feuer goss. Ihm wird nämlich von vielen Sozis vorgeworfen, ständig Querelen und Provokationen gegen die Parteivorsitzende vom Zaun zu brechen. Dabei will er aber verkrustete und nicht mehr zeitgemäße Strukturen aufbrechen und damit in Zukunft wieder für Wahlerfolge sorgen. Ihm geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten und Empfindlichkeiten, sondern um eine bessere Zukunft der Sozialdemokratie. Vor notwendigen Änderungen in der Partei haben alteingesessene Apparatschiks anscheinend Angst. Doskozil ist der einzige gewichtige SPÖ-Politiker, der sagt, was Sache ist. Aber es geht auch anders: Der wahlkämpfende Kärntner Landeshauptmann gibt ein Interview, um nachher zu beklagen, dass seine Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen und er falsch interpretiert wurde. Nie habe er von einer Doppelspitze Rendi-Wagner und Doskozil gesprochen. Er stehe bedingungslos zur Bundesvorsitzenden. Jede Fußballmannschaft braucht einen Kapitän, der sein Team führen soll. Wer sagt aber, dass der Kapitän auch der beste Spieler ist? Anders sieht es der Salzburger Egger: Ein Trainer wäre schlecht beraten, wenn er in einem alles entscheidenden Spiel seinen besten Torhüter und seinen erfolgreichsten Torjäger auf die Ersatzbank setzen würde. Falls die LT-Wahlen in Kärnten und Salzburg schiefgehen, wird man im Querulanten und Provokateur Doskozil bald einen Hauptschuldigen finden. In der SPÖ gibt es nämlich Cliquen, die Doskozil am liebsten auch die Schuld am Ukrainekrieg und am verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien in die Schuhe schieben würden!
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