Ich saß Stunden vor dem PC und hatte in einigen Programmen etwas zu tun, konnte aber kaum etwas erledigen, weil die Programme Probleme machen. Der Server funktioniert nicht, es wird upgedatet, es sind Servicearbeiten, es gibt Verbindungsprobleme, technische Pannen usw. Das Passwort ist falsch – aber beim x-ten Versuch funktioniert es. Es ist zum Verzweifeln – und ich frage mich, wo die immer so hochgelobten Vorteile der Digitalisierung sind. Mehr Aufwand, mehr Zeit, mehr unnötige Arbeit. Man wird mit hunderten Spam-Nachrichten zugemüllt und die meisten Newsletter reagieren nicht darauf, wenn man sie auch mehrmals per Link abbestellt. Ich versuche z. B. seit Wochen, meinen Tarif bei meinem Energieanbieter umzustellen – so wie er beworben wird. Ich kann mich einloggen und sehe meine Daten, halte mich an die Anweisungen, aber das Programm reagiert nicht. So vergehen Stunden und man ärgert sich über die Werbung, die zwar zum Umstieg auffordert, was aber nicht funktioniert. Das ist nur ein Beispiel, wobei man aber einen Trend feststellen kann: Je näher die Computerprogramme dem Staat sind, umso benutzerfeindlicher sind sie. Der Staat setzt voraus, dass man die Programme und alle Bezeichnungen kennt. Und die Hilfe dazu ist ein Buch mit sieben Siegeln. Man findet darin alles – nur nicht das, was Probleme macht. Man kann sich oft an eine Hotline wenden – allerdings spricht man häufig mit einem Computer, wird öfters weitergeleitet, bis man dann, wenn man Glück hat, mit einem Menschen sprechen kann, der einem erklärt, dass eh alles in Ordnung ist und man die Prozedur nochmals starten soll.
Stephan Pestitschek, Strasshof/N.
Erschienen am Sa, 18.4.2026
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