OMV und Aktionäre konnten sich im letzten Jahr über einen Rekord-Gewinn von 4,6 Mrd. Euro freuen. Während auf Kosten der Autofahrer durch überhöhte Preise gewaltig abkassiert wird, tricksen die Konzern-Manager und verkaufen die Konsumenten für blöd. Der anscheinend nicht ganz freiwillig scheidende OMV-Chef Alfred Stern nutzt nun die letzte Gelegenheit, kurzfristig der Regierung zu zeigen, was er von der Spritpreisbremse hält. Obwohl der Konzern zu Beginn des Iran-Krieges die zu günstigen Preisen gefüllten Öllager zu stark gestiegenen Preisen mit beachtlichem Gewinn auf den Markt brachte, jammert die OMV über zu wenig Gewinn und lässt die Autofahrer zahlen. Über eine lächerliche Senkung von 5 Cent zu diskutieren, ist eine Frechheit! Höchste Zeit, dass die Regierung und die Aufsichtsbehörde E-Control dem unverschämten Treiben der OMV-Konzernspitze mit einer Sonderprüfung sofort ein Ende setzen.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Sa, 18.4.2026
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