Die Präsidentschaft von Putin begann für den Westen eigentlich mit sehr positiven Signalen. Er sprach Deutsch, hatte Familienurlaub in Österreich gemacht, traf sich mit Karl Schranz zum Skifahren, tanzte bei Hochzeiten auf und suchte offensichtlich Kontakt und Anschluss zur westlichen Welt – allerdings auf Augenhöhe. Dieses Angebot hat man entweder aus diplomatischem Unvermögen oder überheblicher Arroganz nicht wahrgenommen. Natürlich gab es auch Gründe der Zurückweisung, wie schlimmste Verfolgungsmethoden von Regime-Kritikern, aber was jetzt in der Ukraine passiert, ist noch weitaus schlimmer. Rechtfertigung für den Überfall auf ein Nachbarland gibt es natürlich keine, aber gekränkte und frustrierte alte Despoten reagieren manchmal unüberlegt und sind daher unberechenbar. Vollblutpolitiker wie Figl und Raab hätten das sicher erkannt, die Chancen genutzt und anders reagiert.
Gerhard Breitschopf, St. Oswald
Erschienen am Mo, 17.10.2022
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