Diese beiden Wörter hören wir seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 gebetsmühlenartig immer und immer wieder. Von der EU, von vielen einzelnen Staaten, auch wir sind darunter. Schutz der Außengrenzen war und ist das Zauberwort der letzten Jahre. Aber was geschieht tatsächlich? Zum Großteil von Schleppern eingeschleuste oder sonstwo aufgegriffene sogenannte Schutzsuchende, bis zu 500 täglich war zu lesen, wird zu einem nicht mehr zu bewältigenden Problem. Es war wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die Zeltlösungen wieder kommen würden. Es hilft jetzt gar nichts, die Schuld zwischen Regierung und Opposition hin und her zu schieben, versagt haben alle – inklusive der EU. Es wird einfach auf Dauer nicht mehr möglich sein, alle aufzunehmen. Das Staatsgefüge wird zur Zerreißprobe werden. Zu sagen, tut etwas, ist zu wenig. Kommt es in absehbarer Zeit nicht zu einer globalen Lösung, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Eine erste Konsequenz wäre, die Grenzkontrollen wieder flächendeckend auf Dauer einzuführen. Zudem ist Corona wieder allgegenwärtig. Die Teuerung, der Klimaschutz usw. werden ihr Übriges tun. Dann entsteht wirklich die Frage, schaffen wir das wirklich? Frau Merkel hat der EU und der Welt mit diesem „Wir schaffen das“, keinen guten Dienst erwiesen. Denn so wie es jetzt aussieht, schaffen wir es allesamt ganz sicher nicht.
Arthur Pernkopf, Linz
Erschienen am Mo, 17.10.2022
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