Vor einigen Jahren wurde in der Eisenkappler Gegend ein Bär erlegt. Die Suche nach den Tätern wurde mit viel Beamtenaufwand, Steuergeld, Recherchen und Diskussionen bis in die Landesregierung betrieben. Es gab ein bis zwei Verdächtige, aber herausgekommen ist nichts! Und gleich hinter der Karawankengrenze werden jedes Jahr an die 120 Bären erlegt. Offiziell. Es ist immer wieder eine typisch österreichische Situation: Wenn es was Neues gibt, wie jetzt den Wolf, da werden sofort alle möglichen Ämter aktiviert, monatelange Diskussionen geführt, Beschlüsse, wahnwitzige Abschusspläne, sodass bis heute in ganz Österreich kein einziger Wolf erlegt werden konnte. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wenn über ihn eigene Parlamentssitzungen in Wien abgehalten werden. Für wie dumm wird denn das Volk noch gehalten? Der Wolf wird in der Kärntner Kulturlandschaft auf lange Sicht keine gute Existenz haben, auch wenn er noch so geschützt wird. Liebe Mächtigen und Drahtzieher (bis Brüssel hinaus) der Wolfsbefürworter: Den Schakal, Bär und Wolf haben wir schon, wie wäre es, wenn wir noch den Schneeleoparden ansiedeln würden? Er könnte in Kärnten alle möglichen Haus- und Wildtiere reißen, und wir hätten noch eine vielfältigere Fauna in unserer Heimat. Die Wolfgeschichte wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich neu überdacht werden.
Johann Erschnig, Hermagor
Erschienen am So, 16.10.2022
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