Van der Bellen hat das schlechteste Ergebnis eines amtierenden Präsidenten der Zweiten Republik, oder er hat einen überwältigenden Sieg eingefahren. Beide Statements sind meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Frau und Herr Österreicher waren (noch) nicht bereit, für das Radikale zu stimmen. Es geht uns noch viel zu gut. In weiten Teilen wurden Regierungsrausschmeiß- und Neuwahlfantasien eine Absage bereitet und die Arbeit von VdB in den letzten Jahren, in denen er sicherlich reichlich zu tun hatte, gutgeheißen. Aber trotzdem ist der Trend sehr klar. Radikale Protagonisten und Scharlatane, die mit einer Haudraufpolitik und den starken Mann markierend ihre Duftmarken setzen, sind im Vormarsch, und das, obwohl es uns noch ganz gut geht. Und dabei sind die Krisen, die in immer schneller und sich größer auftürmenden Wellen auf uns zurasen, noch bei weitem nicht an ihrem Höhepunkt angelangt. Die Unterschicht verliert sowieso seit Jahren, und viele Probleme sind längst bis tief in die Mittelschicht angelangt. Wirklich nachhaltige Lösungen sind kaum am Horizont. All das wird dazu führen, dass die Stärke der radikalen Parteien und politischen Scharlatane noch zunehmen wird. Das wird sich in den nächsten Jahren sehr klar zeigen, und bei den nächsten Bundespräsidentenwahlen würde ich nicht mehr darauf wetten, dass jemand die Wahl gewinnt, der für Stabilität und Sicherheit steht, sondern dass Chaos und Unruhe gewinnen werden.
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