Tierfreunde auf der ganzen Welt begehen am 4. Oktober den Welttierschutztag. Unsere Haustiere werden an so einem Tag besonders verhätschelt, sie bekommen zusätzliche Streicheleinheiten und meist eine extra Portion von ihrem Lieblingsfutter. Es sei ihnen gegönnt, dennoch sollten wir auch einmal an unsere Nutztiere denken. Auch das sind schließlich Lebewesen, doch wo soll man da nur anfangen? Denken wir einmal an unsere Hausschweine. Diese intelligenten Tiere führen ein jämmerliches Dasein, auch in unserem ach so vorbildlichen Land. In der Regel müssen sie noch immer ohne Einstreu zusammengepfercht auf den umstrittenen Spaltböden dahinvegetieren und auf ihre Hinrichtung warten. Die Muttersauen werden regelmäßig für mehrere Wochen in enge Kastenstände gepfercht, dort können sie sich nicht einmal umdrehen. Eine fürchterliche Tortur. Tageslicht bekommen sie in ihrem kurzen Leben erst am Schlachttag zu sehen. Es gibt noch viele weitere Missstände, die Liste ist endlos. Nicht unsere hart schuftenden Bauern haben diese Sauerei zu verantworten, wir Konsumenten sollten endlich über die Herkunft von Billigfleisch nachdenken. Wenn es ans Eingemachte geht, wird sogar für viele Tierschützer dieses ganze Elend zur Nebensache. Somit wird der 4. Oktober zum Tag der Heuchler.
Werner Schupfer, Attnang-Puchheim
Erschienen am Di, 4.10.2022
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