Russland hat vier ukrainische Provinzen annektiert und fordert jetzt die Ukraine auf, jegliche Kampfhandlungen einzustellen. Laut Putin sollte Kiew an den Verhandlungstisch zurückkehren, über die einverleibten ukrainischen Gebiete könne jedoch nicht debattiert werden. UNO und andere internationale Organisationen sprechen von einer klaren Verletzung des Völkerrechts, und somit sind die vier Regionen nach internationalem Recht ukrainisches Staatsgebiet. Ukrainische Streitkräfte sind im Donbass in der Offensive, und die meisten Experten rechnen damit, dass sich bis Winterbeginn die westlichen Waffenlieferungen noch deutlicher auswirken werden. Die angeschlagene russische Armee scheint gelähmt zu sein, sie wartet auf Reservisten und Nachschub. Wer hätte das gedacht? Man ist in der Defensive und will die eroberten Gebiete möglichst lange halten. Mit weitreichenden Raketenangriffen auf ukrainische Infrastruktur soll die Bevölkerung eingeschüchtert werden. Sabotageakte und Cyberangriffe gegen die kritische Infrastruktur in Europa sind möglich, um die Geschlossenheit innerhalb der EU bezüglich Waffenlieferungen und Sanktionen aufzuweichen. Ferner wird Russland versuchen, der freien Welt Furcht einzujagen und mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Di, 4.10.2022
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