Unsere werte Europaministerin Edtstadler gab ein Interview zur EU-Erweiterung, wobei es nicht nur um die Balkan-Länder ging. Da wurde auch die Frage gestellt: „Eines haben alle derzeitigen Beitrittskandidaten gemeinsam: Sie wären Nettoempfänger in der EU. Schon jetzt gibt es deutlich mehr Nettoempfänger als Nettozahler. Ist das leistbar?“ Die Ministerin sprach dazu von einem gewaltigen Aufbaufonds der EU, um die Wirtschaft nach Corona wieder nach oben zu bringen, und dass Nettoempfänger in der EU ja wirtschaftlich aufholen usw. Nur eines sagte die Ministerin nicht: dass Nettozahler wie z. B. Österreich oder Deutschland jetzt schon schlechter dastehen als z. B. vor einem Jahr und dass es weiterhin rapid abwärtsgeht. Sie erwähnte auch nicht, was sie erst vor ein paar Wochen in Berlin bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Energiewende – aber sicher“ sagte. Nämlich dass wir bezüglich der Auswirkungen der Russland-Sanktionen durch ein „Tal der Tränen“ durchmüssen und „dass wir mit einem Wohlstandsverlust rechnen müssen“. Auf dieser Veranstaltung meinte sie auch, dass angesichts dessen, was möglicherweise auf die EU zukommt, „die Corona-Pandemie nur eine Krise zum Warmlaufen“ war. Da sprach sie wesentlich offener, als sie es in Österreich vor der eigenen Bevölkerung tut.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Sa, 17.9.2022
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