Dass die angekündigte Heeresreform zum „Rohrkrepierer“ wird, war zu erwarten, denn als Österreicher schenkt man den Versprechungen und Ankündigungen unserer Politiker und Politikerinnen schon längst keinen Glauben mehr. Doch dass Grundwehrdiener, wie aus einem „Krone“-Bericht hervorgeht, zum Teil noch immer wie vor Jahrzehnten üblich, als „Untergebene“ und nicht als Mitarbeiter behandelt werden, ist keine gute Empfehlung für den Grundwehrdienst. Während meiner Präsenzdienstzeit, das ist nun schon etwas länger als 5 Jahrzehnte her, war man noch „Untergebener mit Haut und Haar“, und dort bissen die Hunde den Letzten. Doch in einem modernen Heer dürfen solche Allüren von Vorgesetzten keinen Platz mehr haben.
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