Das Thema ist wiederkehrend und durch aktuelle Ereignisse omnipräsent. Arbeiterkammer und Gewerkschaft haben es mit Forderungen an die Politik wieder aktualisiert. Durch das Umlagesystem in Österreich zahlen die Jungen die Pensionen der Alten. Deshalb möchte ich eine Idee zur Diskussion stellen, die meiner Meinung nach gerecht wäre: Wenn Frauen, aber auch Männer, kinderlos bleiben, dadurch keinen persönlichen Beitrag für die Finanzierung ihrer Pensionen beitragen und über der Höchstbeitragsgrundlage verdienen, könnte in Erwägung gezogen werden, von ihnen (z. B. ab dem 35. Lebensjahr) einen höheren Pensionsbeitrag zu kassieren. Etwa für die Anrechnung der Kindererziehungszeiten. Damit wäre vielleicht auch dem Trend zu immer mehr Kinderlosigkeit etwas gegengesteuert. Nachteile im Erwerbsleben der Frauen mit Kindern gegenüber Vorteilen jener ohne Kinder sind vielfältig und allgemein bekannt. Mit derartigen Maßnahmen könnte Elternschaft überhaupt und besonders die Erziehungsarbeit auch finanziell besser wertgeschätzt werden.
Anna Reiter, Strasshof
Erschienen am Di, 11.8.2026
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