Das freie Wort

Schafft der Papst einen Frieden in der Ukraine?

Unsere Politiker reden gerne von „Solidarität mit der Ukraine“, oder sie sprechen von „Frieren für den Frieden“ und ähnlichen Floskeln – sie tun sich dabei leicht, weil sie von den Auswirkungen kaum betroffen sind! Das sieht man ja auch bei den Maßnahmen gegen den Klimawandel, alle sollen z. B. auf Fern- und Flugreisen verzichten, aber die zuständigen Politiker fliegen mit dem Privatjet selbst auf kürzesten Strecken munter drauflos! Das ist wie Wasser predigen und Wein trinken! Österreich wird sehr bald nicht nur wegen des gewollten Öl-Embargos gegen Russland, sondern auch wegen des geplanten Ausstiegs aus der fossilen Energie enorme Energiedefizite aufweisen. Trotz versprochenem Energiebonus werden daher im kommenden Winter wohl viele Familien frieren – mit oder ohne Frieden in der Ukraine! Die Folgen eines Gas-Embargos würden nicht die russische Wirtschaft treffen, sondern unsere Industrie würde „stehen“! Der jüngste Versuch, Russlands Wirtschaft zu schädigen, heißt also „Öl-Embargo“! Unsere „neutrale“ Energieministerin trägt diese Sanktionen im Einklang mit der EU voll mit, wie sie es formuliert hat. Die betroffene Bevölkerung Österreichs wird dabei nicht gefragt. Und die Moral aus der Geschicht, wir dürfen als neutraler Staat der Ukraine Waffen bezahlen, und unsere Politiker wehren sich gar nicht dagegen. Das wird irgendwann zu einem Eigentor. Die österreichische Regierung sollte sich endlich auch um uns Österreicher kümmern. Putins Angriffskrieg auf die Ukraine muss man eindeutig verurteilen, obwohl die NATO-Ausweitung bis an die Grenzen Russlands möglicherweise Auslöser des Krieges war. Papst Franziskus hat übrigens mit ähnlichen Worten an die kriegsführenden Präsidenten appelliert und Friedensverhandlungen verlangt! Der Papst möchte auch Präsident Putin treffen – vielleicht schafft er damit den Durchbruch für Friedensverhandlungen! Wir können es ihm nur wünschen und zusammen mit ihm nur noch um diesen Frieden beten!

Mag. Anton Bürger, per E-Mail

Erschienen am Sa, 7.5.2022

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