Ein die Covid-19-Pandemie begleitendes Syndrom macht sich in Österreich zunehmend bemerkbar – nämlich eine gewisse Wissenschaftsfeindlichkeit. Menschen laufen bei den vielen Anti-Covid-Demonstrationen mit Taferln herum, die evidenzbasierte, empirisch untermauerte wissenschaftliche Erkenntnisse anzweifeln oder sogar als falsch deklarieren. Schulmedizinisch klar erfolgversprechende Therapieansätze werden bewusst schlechtgeredet, und ein Run auf alternativmedizinische Weisheiten, die viele Erkrankte schlussendlich unter die Erde bringen, ist der Hit der Saison. Menschen sterben lieber, als dass sie eine erfolgversprechende Behandlung durch ausgebildete Ärzte annehmen. Was ist da eigentlich los? Wie kann es sein, dass man so leichtfertig die Erkenntnisarbeit Hunderter Jahre über Bord wirft? Ist all den Wissenschaftskritikern eigentlich klar, dass die Menschen vor nicht einmal 200 Jahren maximal 40 oder 50 Jahre alt wurden und dass es damals nur sehr wenige über 70-Jährige gab? Ist diesen Leuten klar, dass neugeborene Kinder damals nur eine 40-prozentige Chance hatten, ihre Kindheit trotz diverser drohender Infektionskrankheiten zu überleben und erwachsen zu werden? Wie kann man derartig leichtfertig einen wohlerworbenen Vorteil von sich weisen bzw. diesen verdammen? Etwa weil man im Ernstfall immer noch auf das Auffangnetz einer immer noch gut funktionierenden medizinischen Infrastruktur hofft? Wollen uns gewisse Leute etwa wieder um jeden Preis in die Zustände des Mittelalters stürzen? Nur um eigensinnig ein politisches Ziel zu erreichen? Wir sollten uns davor hüten.
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