Jeder und jede verwendet aktuell die Begriffe Freiheit und liberal für die Begründung ihrer eigenen Argumente. Aber wie wir wissen, bestimmt zumeist der Standort den Standpunkt. Doch Freiheit und liberal sind klar definiert und bestimmen maßgeblich unser geregeltes Zusammenleben. Die Freiheit des Einzelnen ist so lange unumstößlich, solange dadurch nicht die Freiheit einer größeren Gruppe beeinträchtigt oder gar geknebelt wird. Dabei meine ich nicht die Freiheit der Gedanken, sondern die Freiheit des Handelns. Und damit bin ich beim aktuellen Casus Belli, der Impfpflicht. Wenn also Personen ihre Freiheit so auslegen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen, ist das nicht mit der freien Entscheidung eines Individuums zu rechtfertigen. Denn keine Maske zu tragen und sich nicht impfen zu lassen führt dazu, dass eine große Gruppe von Menschen in ihrer Freiheit beschränkt wird. Und das heißt Lockdown, der unseren Alltag in Ketten legt und unsere Freiheit beschränkt. Also appelliere ich an die persönliche Verantwortung: Jeder kann denken und sagen was er will, aber handeln muss er so, dass die Freiheit der anderen nicht eingeschränkt wird. Mit einer höheren Impfquote würden wir uns auch die Impfpflicht ersparen, die mir wie jede staatlich verordnete Pflicht als Liberaler diskussionswürdig erscheint.
Georg Hofherr, Innsbruck
Erschienen am Mi, 24.11.2021
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