Danke, Mark Perry, für den schönen Artikel inklusive beeindruckender Fotos zu den „kleinen Tigern des Waldes“ in der farbigen Sonntagsbeilage. Es ist wirklich eine besonders herzerwärmende Nachricht, dass die Wildkatze, eine echte Europäerin, vermehrt in ihren angestammten Revieren Wachau und Thayatal sowie in dicht bewaldeten Nationalparks, wo sie von den Menschen ungestört ist, nachgewiesen werden konnte, nachdem sie 100 Jahre als ausgestorben galt. Dies wurde sowohl durch Fotos aus diversen Wildkameras belegt, denn zu Gesicht bekommt das sehr scheue Tier kaum jemand, als auch durch DNA-Spuren. Sehr viele Feinde für die bräunlich-grau getigerte, unserer Hauskatze sehr ähnlichen Wildkatze gibt es an und für sich nicht, es könnte also sehr gut für sie ausschauen. Die Betonung liegt auf könnte, ja wenn da nicht diese fatale Ähnlichkeit wäre und das Jagdgesetz die Jäger legitimiert, im Wald streunende Katzen zu töten. Es passieren halt immer wieder Hoppalas. Raubtiere wie Wolf, Luchs und Bär leben ja hierzulande bekanntlich ohnehin gefährlich, ihnen ist nur selten ein langes Leben vergönnt, und den großen Greifvögeln geht es nicht viel besser. Nachdem wir ja schon traurige Erfahrungen mit dem Verschwinden des letzten Bären und beinahe Totalverlusten der als Trophäen geschätzten Luchse haben, ist also für die Wildkatze nichts Gutes zu ahnen. Ich persönlich wünsche und hoffe für uns und die Katze, als wunderschöner Beitrag zur Biodiversität in den heimischen Wäldern, das Allerbeste. Dem mit Nachtsichtgerät und Zielfernrohr ausgestatteten, jagenden Naturfrevler und Wilderer hingegen nichts Gutes und vor allem alles andere als „Waidmannsheil“.
Eva Schreiber, per E-Mail
Erschienen am Do, 27.5.2021
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