Sehr geehrter Herr Dr. Wailand, es stellt sich, auch den Journalisten, die Frage um die Zukunft der Österreichischen Talente und deren Kraft, Dinge herzustellen. Herrn Wolf als einzige Chance für den Standort zu sehen, bedeutet, sich niemals ernsthaft mit Alternativen auseinandergesetzt zu haben. Das ist zumindest aktienrechtlich bedenklich. Beispiele für problematische Compliance gibt es derzeit ja ausführlich genug. Vielleicht sollte sich jemand darum kümmern, was beispielsweise Fronius, Obrist, KE-Kelit, Doppler, Raiffeisen, TU Wien etc... an Zukunft für junge Techniker und Facharbeiter tun können – besser tun könnten, wenn man auf den Verkauf von Familiensilber verzichten wollte. Nur Tourismus ist für eine entwickelte Volkswirtschaft zu wenig – wie wir es gerade erleben ... Zukunft, das Morgen, gehört jungen Menschen, nicht aber fossilierten Überlegungen einer „gestrigen“ Wirtschaft alter Monopolisten.
Michael J. Dichand, per E-Mail
Erschienen am So, 9.5.2021
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