Endlich soll es am 19. Mai nach langer Durststrecke wieder Richtung Normalität gehen, dann erfolgen die lang ersehnten bundesweiten Lockerungen. Richtig spannend könnte es in der Gastronomie werden, die wurde bekanntlich besonders hart getroffen. Die Branche ist seit Jahren den Bürokraten hilflos ausgeliefert. Dann kam auch noch Corona, und sämtliche Betriebe mussten für mehrere Wochen zusperren. Als es vorsichtig ans Aufsperren ging, waren die Auflagen brutal, aber wirksam. Das Personal und die Gäste trugen brav ihre Masken und hielten sich auch sonst an die Vorschriften. Obwohl es kaum zu Ansteckungen kam, mussten am 22. November 2020 schon wieder alle Wirtshäuser zusperren, so etwas gab es noch nie. Die Folgen für die Wirte sind verheerend, doch immerhin dürfen sie am 19. Mai wieder voll durchstarten. Ein Aufatmen macht sich bemerkbar, doch wird die Rechnung aufgehen? Hände waschen, FFP2-Maskenpflicht, sogar an die Registrierung haben wir uns gewöhnt. Doch wenn wir jetzt beim Betreten eines Lokals auch noch einen negativen Test vorweisen müssen, dann wird eine rote Linie überschritten, dann bleiben wohl die meisten Gäste zu Hause.
Werner Schupfer, Attnang-Puchheim
Erschienen am Mi, 5.5.2021
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