Kardinal Christoph Schönborn ist nach wie vor nicht glücklich über den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokumentes der Glaubenskongregation betreffend die Segnung homosexueller Paare und – „sosehr ich den Kern des Dokumentes für richtig halte – ist die Art, wie es gesagt wurde, sehr verletzend rübergekommen“. Das heißt für mich, der Kardinal ist zwar nicht glücklich, wie der Inhalt dieses Dokumentes kommuniziert wurde, aber dem Kern des Inhaltes stimmt er nach wie vor zu – und dieser lautet: Eine Segnung homosexueller Paare ist nicht möglich. Er beantwortete auch die konkrete Frage der Moderatorin nicht, die von ihm wissen wollte, was er zur Aussage des Dompfarrers Toni Faber sagt, der homosexuelle Paare, die dies wünschen, nach wie vor segnen werde. Schade – ich hätte mich über eine klare, positive Antwort sehr gefreut!
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