Dass sich Burgenlands Landeshauptmann Doskozil gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria ausspricht, kommt angesichts seiner bisherigen Haltung nicht überraschend. Er hat meiner Meinung nach aber absolut recht, dass man den Erpressungen aus Lesbos nicht nachgeben darf. Vielleicht sollte Herr Doskozil einfach die Roten verlassen, denn in puncto Asylpolitik ist er speziell vom linken Bobo-Flügel der Sozialdemokratie weiter entfernt als Amazonaskrokodile vom alpinen Tiefschnee. Mit seinen Querschüssen bringt Landeshauptmann Doskozil auch die SPÖ-Bundesparteivorsitzende Rendi-Wagner mehr und mehr in die Bredouille.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Fr, 25.9.2020
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