Wenn irgendjemand noch immer der naiven Ansicht ist, dass vor allem die Ärmsten der Armen via Schlepper bei uns um Asyl ansuchen, sollte er bedenken, dass diese Reise an die 8000,– ¤ kostet und die kriminellen Schlepperorganisationen reich macht. Da kommt einem schon die Überlegung, wie viele der Bezieher kleiner Pensionen beziehungsweise Mindestsicherungsempfänger diese Summe wohl parat hätten? Die wirklich Armen sind froh, wenn sie es schaffen, ihre Kinder zu ernähren. Selbst die gefährliche Überfahrt in einem maroden Schlauchboot und der Erwerb von Schwimmwesten ist diesen, weil sie von der Hand in den Mund leben müssen, erst gar nicht möglich.
Eva Schreiber, Traiskirchen
Erschienen am Mi, 23.9.2020
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