Die Pandemiebekämpfung verkommt zu einem unübersichtlichen Bundesländer-Fleckerlteppich. Als Meister im gesundheitspolitischen Alleingang entpuppt sich der Wiener Stadtrat Peter Hacker. Er agiert, als gäbe es keine Bundesregierung und keinen Gesundheitsminister. Sein neuester Corona-Verstoß verkommt zur Lachnummer. Hacker, so berichtet „Krone“-Redakteur Michael Pommer, will die Abhaltung von Maskenbällen ermöglichen. Für Personen, die in einem Haushalt leben, soll die Tanzfläche freigegeben werden. Mund-Nasen-Schutz rauf und rein ins Gewühl! Hackers Einschränkung: Den Partner zu wechseln, das wäre verboten. Der Politiker selbst könnte dann als „Ball-Polizist“ fungieren, um auf die Einhaltung seiner Vorgaben zu achten. Sollte er verhindert sein, müssen Organe der Parkraumüberwachung einspringen.
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