Nach längerer Medienpause trat der Bundeskanzler wieder vor die Kamera und überbrachte unter anderem die langersehnte Botschaft, der nächste Sommer werde wieder ganz normal sein. Schluss mit der lästigen Corona-Pandemie und den unbequemen Einschränkungen! Wie schön, von hellseherischen Menschen regiert zu werden; sie können nicht nur in die Zukunft sehen, sondern auch noch das bedrohliche Virus aus unserem Land verbannen. Ebenso zeichnete Kurz ein visionäres Zukunftsbild für unser Land, ohne näher auf Inhalte, Kosten und Zeitplan einzugehen. Mit seiner Rede wurde er einmal mehr dem Markenzeichen der Regierung gerecht. Vieles euphorisch ankündigen und so professionell darstellen, dass die Umsetzung nur mehr als kleine Formsache erscheint. Oftmals werden dann innerhalb kürzester Zeit die gemachten Ankündigungen überlagert von krisenhaften Entwicklungen oder sonstigen Ereignissen, welche die Menschen mehr interessieren als die Forderung, die angekündigten Vorhaben nachzuverfolgen. Die neuen Ereignisse sind wieder Anlass, um neuerlich vor die Kamera zu treten und die einzig richtigen Antworten und Maßnahmen, natürlich perfekt inszeniert, zu präsentieren. Der Bundeskanzler und seine Regierung täten gut daran, weniger Energie für Darstellung und Inszenierung aufzuwenden und dafür mehr Aufmerksamkeit dem politischen Handwerk zu widmen. Hier häufen sich zunehmend Fehler und missverständliche, nicht gesetzeskonforme Anordnungen. Auch wäre es ein schönes Zeichen, die künftige Regierungsarbeit mit dem Vizekanzler als gemeinsames Vorhaben zu präsentieren, immerhin benötigt selbst Bundeskanzler Kurz die Zustimmung seines Partners Kogler, um Ideen und Visionen umzusetzen. Ob der Bundeskanzlers – trotz seines übersteigerten Inszenierungsgehabes – dazu in der Lage und gewillt ist, wird zeigen, ob er auch Teamarbeit beherrscht und will.
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