Alles wird teurer, das kann man täglich feststellen. Trotzdem bekommen unsere Bauern für die Milch um etwa 12 Cent weniger als im Vorjahr. Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Spritpreise sind enorm, für Bauern eine Katastrophe und absolut existenzbedrohend. Früher gab es Milchkontingente. Ist der jetzige Zustand auf die Überregulierung durch die EU zurückzuführen? Vorgestern hat Dr. Wailand einen sehr guten Artikel über die Überregulierung der EU geschrieben. Wenn wir wollen, dass es auch weiterhin genügend Landwirte gibt, muss ein fairer Milchpreis gezahlt werden. Man merkt, dass die Bauern keine Gewerkschaft haben. Worauf warten Sie noch, Herr Landwirtschaftsminister? Bis niemand mehr diesen anstrengenden Beruf ergreift? Auch der Herr Bundeskanzler muss diesbezüglich etwas unternehmen. Für gute Produkte müssen auch faire Preise bezahlt werden. Das sollte doch selbstverständlich sein!
Dr. Christine Sperl, Wien
Erschienen am Mo, 20.4.2026
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