Wenn Vizekanzler Kogler im Sommergespräch meint, die Grünen seien jetzt „dort, wo sie hingehören“, hat er nicht unrecht, allerdings aus einer anderen Perspektive beurteilt, als er meint. Auf Bundesebene wurden sie bei den letzten Nationalratswahlen von knapp 14% gewählt, was etwas mehr als 10% sind, wenn man die Nichtwähler miteinbezieht. Das bedeutet, dass fast 90% der Wahlberechtigten nicht für die Grünen und deren Programm stimmten und sie unter den Parlamentsparteien Vorletzte wurden. Zahlen lügen nicht, und diesen Relationen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, weil sie selbsterklärend sind und die objektive Bedeutung dieser Partei einwandfrei darstellen.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Fr, 14.8.2020
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