Ich glaube, dass die von Merkel und Macron ausgehandelte Lösung der CoronaHilfe zielführend ist. Es bedeutet letztendlich ja auch eine Stärkung der Europäischen Gemeinschaft gegenüber den einzelstaatlichen Interessen, was die EU dann etwas mehr zu einer Sozialunion macht und was sie ja bis dato keineswegs ist und damit Staaten mit einem angemessenen Sozialniveau unter hohem Druck hält. Allerdings halte ich es für angebracht, die Aufteilung dieser Coronahilfe-Kosten nicht nach den bisher üblichen Wirtschaftsdaten, sondern z. B. nach den Bemessungsgrundlagen der jeweiligen Umsatzsteuern – wenn möglich bezogen auf den Hauptfirmensitz – aufzuteilen. Größere Staaten können mehr zahlen, auch Staaten, deren Wirtschaft weniger von Corona betroffen ist, sollten einen verhältnismäßig größeren Anteil bezahlen können. Es gibt in der Europäischen Union Staaten, die durch ungewöhnlich niedrige Steuern, z. B. für Körperschaftssteuern internationale Konzerne, die Steuereinnahmen aller EU-Staaten niedriger als weltwirtschaftlich notwendig halten und dadurch die Arbeitswertschöpfung der europäischen Bevölkerung in die Taschen fremder Turbokapitalisten und Shareholder ziehen. Diese Staaten würde vermutlich die Aufteilung der Corona-Hilfe nach Wirtschaftsumsatz angemessenerweise mehr treffen. Wenn ein Staat, wie bekannt, 13 Milliarden Euro Körperschaftssteuer von einem internationalen Konzern gar nicht will, kann er diesen Betrag ja gleich 1:1 in den europäischen Corona-Fonds einzahlen. Kein Wunder, dass dortige Konzernchefs der Meinung sind, dass auch die Bevölkerung anderer einzelner EU-Staaten mit einem Brutto-Arbeitseinkommen, das dann netto weit unter der Armutsgrenze liegt, auskommen kann.
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