Seit längerer Zeit schon versuchen ja einige EU-fast-pleite-Staaten, wie z. B. Italien oder Frankreich, von der EU-Kommission bzw. der EZB massive finanzielle Unterstützung zu bekommen, und diese Begierde wurde durch die Coronakrise noch verstärkt. Ob diese Gelder unter dem Namen „Eurobonds“ oder unter einem anderen Namen fließen, spielt für die Forderer keine Rolle. Hauptsache, sie fließen bald. Jetzt wird wieder über solche „Spenden“ diskutiert, dieses Mal laufen sie unter dem Namen „Wiederaufbaufonds“. Völlig durchgeknallt scheinen jetzt Deutschland und Frankreich zu sein. Die haben nämlich einen Plan vorgelegt, nach dem die notleidenden Staaten direkte Zuschüsse bekommen sollen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, also Geschenke der „reichen“ Länder sind. Da wird von einem Volumen von 500 Milliarden Euro gesprochen. (Zum Vergleich: Österreichs BIP von 2019, also der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen hergestellt wurden, betrug knapp 400 Milliarden.) Vier Staaten, darunter Österreich, stimmten diesem Plan (noch) nicht zu. Eine ähnliche Idee kam übrigens vor gar nicht langer Zeit von George Soros. Der sprach von „ewigen Anleihen“. Von Anleihen, die nie zurückgezahlt werden müssen, für die nur Zinsen bezahlt werden. Nach Möglichkeit so um die null Prozent. Speziell Italien attackiert jetzt Kanzler Kurz wegen seiner Ablehnung dieser „tollen Idee“. Sie reden von „gegen die Solidarität, gegen den gesunden Menschenverstand“ usw., reden was von „historischer Herausforderung“. Diese durchgeknallte Idee kommt also von Macron und Merkel, vom „M-und-M-Duo“. Macron wäre doppelter Nutznießer. Zum einen ist Frankreich schwer verschuldet, „kracht wie eine dürre Semmel“, und zum anderen braucht der innenpolitisch angeschlagene Franzose vorzeigbare Erfolge. Und von Merkel weiß man längst, dass sie heute das Gegenteil von gestern sagt und dass sie ungeniert und ungerührt Deutschland bluten lässt für das Elend der EU.
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