Wie man sieht, wird jetzt nicht für die Zukunft gearbeitet, sondern es bleibt alles beim Alten. Es werden Pflegerinnen aus Rumänien oder Erntehelfer aus der Ukraine geholt. Aber was passiert, wenn wir in nächster Zukunft eine stärkere Pandemie oder sogar eine Seuche bekommen, die Schutzmaßnahmen noch viel härter ausfallen und die Grenzen viel länger zu sind? Dann sind wir dem Untergang geweiht. Sollte hier das AMS nicht besser wie eine Zeitarbeitsfirma agieren, anstatt die Arbeitslosen einfach aufzunehmen und für nichts zu bezahlen? Das hat ja mit sozial nichts mehr zu tun. Aber hier geht´s wohl ums Budget. Wenn man weniger Geld verbraucht, bekommt man im nächsten Jahr weniger Budget, und das will niemand beim AMS. Würde man aber als Zeitarbeitsfirma arbeiten, könnte man sich fast zur Gänze selber finanzieren. Ausgenommen sind davon natürlich immer Härtefälle.
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