Wegen der Coronapandemie erfolgte erstmals in Österreich eine Teilmobilmachung der Miliz. Die so genannte „Durchhaltefähigkeit“ über einen längeren Zeitraum ist nur mit Milizsoldaten gewährleistet. Grundsätzlich ist die Miliz ein Volksheer oder ein Teil der Streitkräfte, und sie besteht zum größten Teil aus Wehrpflichtigen. Das klassische Beispiel eines Milizheeres ist die Schweizer Armee. Milizsoldaten üben regelmäßig bei Truppenübungen in den Einsatzeinheiten. Eine Miliz ist in Kompanien und Verbänden gegliedert und muss im Anlassfall mobilgemacht werden, aber trotzdem schnell verfügbar sein. Im Vergleich dazu ist ein stehendes Heer bereits im Frieden – ohne Mobilmachung – personell und materiell präsent. In der Schweiz haben Politiker erkannt, dass bei gewissen Einsatzszenarien kaum eine Vorwarnzeit gegeben ist und auch die befreundeten Nachbarstaaten keinen Schutzschild für die Bevölkerung darstelle. Deshalb sollen bei nicht vorhersehbaren Ereignissen (hybride Bedrohung, Terror, Naturkatastrophe, Pandemie etc.) mehrere tausend Soldaten innerhalb ein bis vier Tagen einsatzbereit sein. In weiterer Folge werden je nach Notwendigkeit, Milizverbände mit hoher Bereitschaft in der Stärke von bis zu 35.000 Soldaten mobilisiert. Im äußersten Notfall könnte die Schweizer Armee mit 100.000 Soldaten innerhalb Wochen einsetzbar sein. Durch die beschleunigte Mobilisierung soll auf imponderable Einsatzszenarien unverzüglich reagiert werden können.
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