Klar gibt es vorgegebene Corona-Regeln, klar, dass diese auch eingehalten werden sollen! Und doch gibt es anscheinend nicht wenige Menschen, die mit Verbissenheit und vielleicht auch mit innerer Genugtuung damit beschäftigt sind, andere bei Nichteinhaltung anzuschwärzen, bis hin zur Anzeige. Die Politiker machen’s ja dem Volk in „vorbildlicher Weise“ vor, wie man aus kleinen Fehltritten gleich schreckliche Skandale aufbauscht, wie beispielsweise der Besuch von Kanzler Kurz im Walsertal, der ob der Begeisterung für den Kanzler ein wenig aus den Fugen geraten ist. Aber daraus sofort eine Staatstragödie zu machen, wie Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger vollkommen entrüstet diese Begebenheit zum Skandal hochstilisiert, finde ich höchst lächerlich und vollkommen überzogen, wie überhaupt man nun endlich der Normalität wieder breiteren Raum geben sollte. Ein bisschen weg vom „Überwachungsstaat“, wieder hin zu einer Mentalität, die Österreich auszeichnet und die uns auch im Ausland sehr beliebt macht: friedfertig, herzlich, vielleicht auch ein bisschen inkonsequent, doch verbunden mit einem Schuss Humor! So gesehen sollte man auch gegen den LASK trotz des unerlaubten Mannschaftstrainings nicht die schwersten Geschütze (eine Geldstrafe tut’s vollkommen) auffahren, so meisterschaftsentscheidend wird das wohl wahrlich nicht gewesen sein.
Karl Aichhorn, Mauthausen
Erschienen am Mi, 20.5.2020
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