Am 15. Mai 1955 verkündete Österreichs damaliger Außenminister Leopold Figl vom Balkon des Schlosses Belvedere in Wien aus die Worte: „Österreich ist frei“, nachdem er vorher den Vertrag über Österreichs Unabhängigkeit mitunterzeichnet hatte. Ein Ereignis aus der Kindheit wird im Zusammenhang mit diesem volksnahen Politiker der Nachkriegszeit ewig in Erinnerung bleiben: Es gab in den 1960er-Jahren einen Gesangswettbewerb der Schulen Niederösterreichs, welcher „Landesjugendsingen“ hieß. Zu diesem Zweck begaben sich Chöre aus Schulen Niederösterreichs in die damalige Landeshauptstadt Wien, um ihre Gesangskünste vorzutragen. Die Abordnung unserer kleinen achtklassigen Volksschule Kirchau im südlichen Niederösterreich war auch eine Mitbewerberin. Es wurden einige bekannte Volkslieder vor einer Jury vorgetragen und der dritte Preis errungen, was für die kleine Truppe mit ihrer beliebten Lehrerin einen sehr großen Erfolg bedeutete. Das einschneidendste Erlebnis hatte die kleine Gruppe aber danach, als sie sich zum NÖ-Landhaus begab, wo Leopold Figl von einem Fenster heruntergerufen hat, wir mögen das Denkmal in unserer Heimatgemeinde, welches zum Andenken an einen bekannten Pfarrer und Dechanten errichtet worden war, vom Unkraut befreien, was uns etwas beschämt hat. Bald danach wurde das Denkmal dann von uns Schülern gesäubert. Diese Begebenheit hat auch gezeigt, welch volksnaher Politiker Leopold Figl war, dass er auch kleinere Ortschaften im Heimatland Niederösterreich wie seine Westentasche gekannt hatte. Dieses Ereignis wird für immer im Gedächtnis der einstigen Schüler der Dorfschule ihrer Heimatgemeinde eingeprägt bleiben.
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