Das freie Wort

38 Milliarden Euro

38 Milliarden Euro! Das ist ein unfassbar hoher Betrag, der aber wohl unumgänglich nötig ist, um den Staat Österreich halbwegs am Laufen zu halten. Dennoch stellt sich auch gleich zwingend die Frage, wo denn dann auch mal hart eingespart werden soll. Sämtliche nicht für das finanzielle Überleben notwendige Subventionen sowohl auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene im Sport- und Kulturbereich bedürfen dringendst einer Überprüfung! Wir – der überwiegende Teil der Staatsbürger – sehen es nämlich schon lange nicht ein, dass wir johlende, grölende Zuschauer bei diversen Ballsportveranstaltungen und dergleichen mitfinanzieren sollen. Das Gleiche gilt auch für den Kulturbereich. Auch hier ist eine Subventionierung abgehobener elitärer Kreise keinesfalls einzusehen. So gäbe es noch zahlreiche Förderungen anderer Vereinigungen aufzuzählen, die alle beim Staat die Hand aufhalten. Daher wäre es sinnvoll, sämtliche Subventionierungen zunächst einzustellen und jene, die solche verlangen, zu beauftragen, einen Finanzierungsplan unter Bekanntgabe der eigenen Barmittel vorzulegen. Ich bin überzeugt, da würde sich sehr rasch die Spreu vom Weizen trennen. Jedenfalls werden ohnehin drastische staatliche Sparmaßnahmen ergriffen werden müssen, und wir – die Steuerzahler – erwarten, dass zumindest Spaß und sonstige Vergnügen zum Zwecke der Stimmenmaximierung bei Wahlen nicht mehr monetär gefördert werden!

Rudolf Mandl, Pischeldorf

Erschienen am Mo, 23.3.2020

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