Glückwunsch an alle Beteiligten, die es in so kurzer Zeit schafften, dem Ländle fast geräuschlos, also ohne Drohungen und „Ausschließeritis“, eine neue Regierung zu geben. Trotzdem taugt dieses Modell aber nicht als Vorlage für die Verhandlungen im Bund. So war im letzten Koalitionsabkommen in Vorarlberg noch explizit das Nulldefizit gefordert. Im neuen ist davon nichts mehr übrig geblieben. Verteidigt wird dieser „Sündenfall“ damit, dass es so viele neue, große Aufgaben gebe. Neue Herausforderungen gab und gibt es wohl immer. Was aber nicht zu vernehmen war, ob man denn die bisherigen Budgetausgaben auf Einsparungsmöglichkeiten durchforstet habe. Ja, da hält man sich halt lieber das Hintertürchen zur künftigen Wählerbestechung offen.
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