"Gleisarbeiten"
Zugreisende vor Bahnhof 13 Stunden festgehalten
Ausland
16.04.2008 07:58
Eine der legendärsten Zugfahrten der Welt im Luxuswaggon von der West- and die Ostküste Australiens im Indian Pacific-Express ist für 200 Gäste zum Alptraum geworden. Die Reisenden waren am Dienstag 13 Stunden in ihren Waggons eingesperrt, weil an den Gleisen gearbeitet wurde. Sie regten sich vor allem auf, weil sie nicht einmal zwei Kilometer vom nächsten Bahnhof in Broken Hill entfernt waren.
"Wir waren eingesperrt und durften nicht raus, mit der Ausrede, dass wir uns beim Aussteigen vielleicht verletzen würden", sagte ein Neuseeländer im australischen Fernsehen. "Ich fühlte mich wie eine Geisel."
Great Southern Railways zeigte sich geknickt. "Das ist eindeutig nicht das, was wir unseren Gästen eigentlich bieten wollen", sagte ein Sprecher und kündigte die Erstattung der Tickets an.
Traumreise: 4.352 Kilometer mit der Eisenbahn
Der Indian Pacific-Express verkehrt zweimal pro Woche in Australien zwischen dem Indischen Ozean und dem Pazifik. Zwischen den Endstationen Perth im Südwesten und Sydney an der Ostküste liegen 4.352 Kilometer.
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