Wieder zuhause
Besatzung der “Ponant” in Paris empfangen
Die "Ponant" war am 4. April von somalischen Piraten gekapert und laut Presseberichten gegen Zahlung eines Lösegeldes von gut zwei Millionen Dollar (1,27 Millionen Euro) am vergangenen Freitag frei gekommen. Anschließend hatten französische Truppen sechs Piraten in Somalia gefangen genommen.
Besatzung kämpfte gegen Piraten
Die Besatzung hat den Angriff bewaffneter Piraten mit Feuerlöschpumpen abzuwehren versucht. Alles habe angefangen, als "ein koreanisches oder taiwanisches Fischerboot" der Yacht den Weg blockiert habe, berichtete der Kapitän des Dreimasters, Patrick Marchesseau, auf dem französischen Hubschrauberträger "Jeanne d'Arc" vor der ostafrikanischen Küste.
Die "Le Ponant" habe ausweichen wollen, "weil wir die Gefahren in dem Gebiet kennen", aber dann seien "zwei schnelle Boote mit bewaffneten Männern" auf sie zugekommen. Die Seeräuber hätten mit Schnellfeuergewehren geschossen, dagegen habe die 30 Mann starke Crew nichts ausrichten können.
Geheimes Kommunikationssystem
Obwohl die Piraten jede Verständigung mit der Außenwelt verboten hätten, habe er heimlich "ein Kommunikationssystem" aufbauen können, "um Informationen über unsere Lage an Bord zu geben", berichtete Marchesseau.
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