Den amerikanischen Wissenschaftlern zufolge zeichnen sich Online-Spiele vor allem durch fünf Punkte aus: Zum einem würden Spieler das projektorientierte Abarbeiten von Aufgaben kennenlernen, zum anderem verbessere es die Fähigkeit, die Kompetenzen anderer Mitspieler einzuschätzen.
Im Umgang mit Mitspielern werde zudem gelernt, verschiedene Kommunikationsmedien zweckdienlich zu nutzen und im System "Spiel" vorhandene Anreize zur Motivation anderer zu nutzen. Zudem müssten aktuelle Informationsquellen herangezogen werden, um eine Entscheidung zu treffen.
Eins zu eins auf das reale Leben ummünzen dürften sich die im Spiel erworbenen Führungskompetenzen allerdings nicht lassen: Der Studie zufolge mache es die klar definierte Umgebung in Online-Spielen leichter, eine Führungsrolle einzunehmen. Außerdem habe man die Freiheit, mit unterschiedlichen Führungsstilen gefahrlos zu experimentieren. Die wirkliche Arbeitswelt sei da weniger flexibel und nicht derart befristet wie ein Online-Spiel.
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