Benzin statt Diesel

Handy schuld an falschem Sprit

Oberösterreich
18.02.2008 19:16
Schnell volltanken, daneben hektisch telefonieren - und schon ist´s passiert: Der falsche Sprit ist im Tank gelandet! Im Vorjahr musste da der ÖAMTC allein in Oberösterreich 2249 Autolenkern helfen, österreichweit gar 14.803 „Opfern“.

Bei 200 solchen Panneneinsätzen fragten die „Gelben Engel“, wie das Falschtanken passiert war. Dabei gaben 45 Prozent an, beim Telefonieren abgelenkt gewesen zu sein und so den falschen Zapfhahn erwischt zu haben - obwohl bei vielen Tankstellen aus Sicherheitsgründen mobiles Telefonieren verboten ist! 35 Prozent irrten sich, weil sie häufig mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs sind, und sieben Prozent wegen mangelnder Kennzeichnung der Tanksäulen.

Letztere Ursache beleuchteten ÖAMTC-Techniker genauer und stellten fest: Es gibt immer mehr Spritsorten an einer Zapfsäule, Diesel und Benzin sind häufig nicht mehr räumlich getrennt. So fließt dann bei Unaufmerksamkeit Benzin in Dieseltanks (umgekehrt kann das technisch kaum passieren) - da reichen kleine Mengen, um den Motor lahm zu legen.

 

 

Foto: Jürgen Radspieler

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