Ab nach Russland

Uganda weist räuberische Affen aus

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14.01.2008 12:41
Gefräßige Affen werden für Bauern im ostafrikanischen Uganda immer mehr zur Plage. Um die Zahl der Erntediebe zu verringern, sollen in den kommenden drei Monaten zunächst 300 Affen nach Russland "ausgewiesen" werden, sagte Sam Mwandha, der Direktor der staatlichen Naturschutzorganisation UWA. "Meerkatzen und Paviane sind zu Schädlingen geworden, weil ihre Zahl in manchen Gegenden zu stark gewachsen ist." In ganz Uganda gebe es etwa 30.000 Affen.

Statt die unerwünschten Affen zu töten, sollen sie verkauft werden. In den Vororten von Kampala haben Affenfänger bereits Fallen aufgestellt, in denen Affen mit Bananen und anderen Leckereien geködert werden. "Für eine Meerkatze bekommt man bis zu 6.000 US-Dollar (etwa 4.000 Euro) auf dem europäischen Markt", sagte ein ugandischer Tierschutzexperte.

Mwandha sagte, die Affen würden in russische Tierschutzgebiete gebracht. Die Zeitung "New Vision" dagegen befürchtete ein schlimmes Schicksal für die exportierten Affen: Es gebe hohe Nachfrage nach Primaten in der medizinischen Forschung und für Tests neuer Impfstoffe.

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