Weihnachtsmärchen

Arbeitskollegin ist die leibliche Mutter!

Ausland
20.12.2007 09:20
Vier Jahre suchte der knapp nach seiner Geburt adoptierte Amerikaner Steve Flaig im Internet vergeblich nach seiner leiblichen Mutter – dann fand der 22-Jährige heraus, dass er ihren Familiennamen falsch geschrieben hatte, bekam die Adresse einer Frau in seiner Heimatstadt und entdeckte, dass er sie als Kollegin kennt.

Steve arbeitet seit acht Monaten als Lieferfahrer für einen Supermarkt - Christine Tallady sitzt seit Jahren dort an der Kasse. "Als ich erfuhr, dass ausgerechnet sie meine biologische Mutter ist, wagte ich erst gar nicht, mit ihr darüber zu sprechen", erklärt der junge Mann, der seine Zieheltern liebt, aber über seine Wurzeln Bescheid wissen wollte. "Ich bat einen Mitarbeiter der Adoptionsagentur, ihr von mir zu erzählen. Sie kam gleich am nächsten Tag auf mich zu und nahm mich in die Arme!"

"Ich bin so glücklich, dass er ein tüchtiger junger Mann geworden ist und danke seinen liebevollen Adoptiveltern", erklärt die Kassierin. "Ich war bei Steves Geburt allein und zu jung, konnte ihm keine Zukunft bieten. Jetzt ist alles wunderbar. Diese Weihnachten werden wir alle gemeinsam feiern - mein Mann, unsere beiden jüngeren Kinder und die ganze Familie Flaig!"

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