Flüchtlingstragödie
Afrikaner auf dem Weg zu den Kanaren gestorben
Sie waren mit ihrem Boot in der Nähe der der Hafenstadt Dakhla gekentert und wurden seither vermisst. Sechs Bootsinsassen wurden von einem Schiff der marokkanischen Marine gerettet.
Die zweite Flüchtlingstragödie ereignete sich vor der Küste des westafrikanischen Landes Senegal. Bis zu 40 Afrikaner kamen ums Leben. Sie hatten sich nach senegalischen Medienberichten an Bord eines Flüchtlingsbootes befunden, das vor zwei Wochen mit 130 Menschen an Bord im Süden des Senegals in See gestochen war.
Das Boot strandete am vorigen Wochenende nördlich der Hauptstadt Dakar. 90 Insassen konnten gerettet werden oder sich selbst in Sicherheit bringen. Die Überlebenden gaben zu verstehen, dass die 40 vermissten Flüchtlinge während der Überfahrt ums Leben gekommen seien und die anderen Passagiere die Leichen der Toten über Bord in den Atlantik geworfen hätten.
Über 50 Tote an der türkischen Mittelmeerküste
Beim Untergang von zwei Booten mit illegalen Einwanderern ertranken an der türkischen Mittelmeerküste mehr als 50 Menschen. Vor der Küste bei Izmir bargen Rettungshelfer und Fischer 48 Leichen, nachdem ein 15 Meter langes Boot vermutlich in schwerer See gesunken war. Nur sechs Menschen überlebten.
Durch die Türkei verläuft eine der Haupttransitrouten für Migranten auf dem Weg in die EU. Ein weiteres Boot mit sechs Flüchtlingen sank auf dem Weg von der Türkei nach Zypern. Drei Usbeken konnten von der Crew eines Fischerbootes gerettet werden, drei weitere Menschen werden vermisst. Der türkische Kapitän sei am Sonntag etwa zehn Stunden lang zurück an Land geschwommen. Er werde in einem Krankenhaus behandelt.
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