Handels-Geschäftsführer Manfred Zöchbauer zieht die Grenze bei den Bezirksstädten: „Märkte und kleine Städte außerhalb der Ballungszentren haben wenig von der Öffnungserlaubnis. An einem freien Tag fahren die Leute in die Einkaufszentren und Geschäftsstraßen der größeren Städte.“
Eine Erfahrung, die Nahversorger Horst Karl aus Feldkirchen an der Donau bestätigt: „Die Leute würden bei mir nur mehr einkaufen, was sie in Linz vergessen haben, ein Packerl Milch oder so das zahlt sich nicht aus.“ Er hat deshalb noch nie am 8. Dezember offen gehalten.
Wie ihm gehe es nicht nur Greißlern am Land, sondern auch den Lebensmittelhändlern in den Städten, meint Zöchbauer: „Nur in den Einkaufszentren rechnet es sich.“ Dass die Billa-Kette mit geschlossenen Geschäften am 8. Dezember auch noch wirbt, findet er daher „genial“. Zumal ein Preisnachlass am Freitag die Kunden zusätzlich in die Filialen trieb.
In anderen Branchen lief das Freitagsgeschäft wie an allen Wochentagen in der Vorweihnachtszeit, bei einigen Händlern leicht unterdurchschnittlich: Die Kunden dürften den Einkauf auf heute verschoben haben.
Foto: Markus Schütz
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