Ölpest vor Südkorea
Regierung erklärt Küste zum Katastrophengebiet
Ausland
11.12.2007 12:39
Nach dem Tankerunglück vor der Westküste von Südkorea hat die Regierung die ölverseuchte Küstenregion zum Katastrophengebiet erklärt. Damit macht die Regierung den Weg frei für staatliche Hilfen, um die Auswirkungen der Ölpest für die Fischer und Betreiber von Muschelfirmen zu mindern. Es werde alles unternommen, um die Säuberung der Küsten schnell abzuschließen, versprach Innenminister Park Myung Jae.
Aus dem Tanker „Hebei Spirit“ liefen seit Freitag 10,5 Millionen Liter Rohöl ins Meer. Der Vogelschutzexperte Kim Shin Hwan sagte, die Folgen für die Tierwelt seien verheerend: „Möwen und andere Vögel werden nach und nach verenden, und auch das Leben im Meer wird schwer geschädigt.“
Fast 9.000 Menschen, darunter Reinigungstrupps von Spezialfirmen, Soldaten und Anrainer, setzen den Kampf gegen die bisher größte Ölpest des Landes fort.
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